Tödliche Tierversuche bei Mars Inc.

Wir mögen sie doch alle: die leckeren Schokoriegel des Süßwarenherstellers Mars, Inc.: Snickers, Twix, Bounty, Milky Way, M&M’s, Amicelli, für jeden süßen Zahn ist etwas dabei. Leider machen die Riegelchen nicht alle bloß dick und glücklich.

Die Tierrechtsorganistation Peta ermittelte undercover, dass Mars Inc. nach wie vor tödliche Tierversuche finanziert.

Derzeit finanziert Mars Inc. ein tödliches Experiment an Ratten, mit dem der Effekt von Schokolade auf deren Blutgefäße getestet werden soll. Experimentatoren haben Ratten mit Hilfe von Plastikschläuchen zwangsernährt und dann die Beine der Tiere aufgeschnitten, um eine Arterie freizulegen, die abgeklemmt ist, um den Blutfluss zu stoppen. Nach dem Test werden die Tiere getötet. Des Weiteren finanziert Mars Inc. grausame Experimente an Mäusen, in denen den Tieren ein Inhaltsstoff einer Süßigkeit verabreicht wurde und sie dann gezwungen wurden, in einem Becken mit Wasser und Farbe zu schwimmen. Die Mäuse mussten eine versteckte Plattform finden, um nicht zu ertrinken – nur um daraufhin getötet und seziert zu werden. In einem weiteren, von Mars Inc. unterstützten Test, wurden Ratten mit Kakao gefüttert und mit Kohlendioxid betäubt, so dass man ihnen Blut, direkt aus dem Herzen, mit einer Nadel abzapfen konnte – das führt häufig zu inneren Blutungen und anderweitigen, tödlichen Komplikationen.

Mars behauptet, keine Tierversuche durchzuführen:

In the development of our snackfood and human food and drink products, as well as our products for dogs, cats, birds and horses, we do not undertake, support or sponsor research that harms animals.

Die Realität, so Peta, sieht ganz anders aus. Auch wenn es auf der Hand liegt, dass die empfindungsfähigen nichtmenschlichen Lebewesen, die von Mars Inc. für Tests eingesetzt werden, schmerz- und leidensfähig sind wie Menschen, stellt Mars Inc. diese ethisch bedenklichen Tests bislang nicht ein.

Das Leben der Tiere findet unter grausamsten Schmerzen und Qualen statt, eingepfercht in nicht artgerechten Stahlkisten vegetieren die Tiere dahin, bis sie am Experiment sterben oder euthanasiert werden.

Sowohl die Notwendigkeit als auch die Aussagekraft der Tests an nicht-menschlichen Lebewesen wird von Ärzten bestritten, da sich menschliche und tierische anatomisch-physische sowie psychische Gegebenheiten nicht 1:1 übertragen lassen. Alternative In-Vitro Tests existieren. Sie sind aussagekräftiger, zuverlässiger und billiger als Tierversuche.

Als mündige Konsumenten können wir uns entscheiden, Produkte eines anderen Herstellers zu kaufen. Zudem kann jede(r) auch im deutschen Stammwerk, der Mars Süßwaren GmbH in Viersen, ihrem/seinem Protest gegen diese Praktiken Ausdruck verleihen: 02162-5000.

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