Sarah Palin kennt kein Pardon
In Amerika wird am vierten Donnerstag im November traditionell Thanksgiving, eine Variante des Erntedank-Festes, gefeiert. Hierbei kommt die ganze (Groß-)Familie zusammen und man feiert. So wie in Deutschland zu Weihnachten die Gänsebraten üblich sind, ist das traditionelle Thanksgiving-Gericht der roasted turkey (gefüllter Truthahn), oft mit Cranberry-Sauce und Süßkartoffeln.
Etwa 500.000 Truthähne werden dafür in speziellen Truthahn-Farmen gezüchtet und geschlachtet. Der Gouverneur eines Staates hat das Recht, jedes Jahr einen Truthahn zu “begnadigen”, um ihn so vor dem Schlachten zu bewahren.
Auch die uns in der Weltpolitik gerade noch erspart gebliebene Gouverneurin von Alaska, das Flintenmädel Sarah Palin, pflegte diese Sitte. In Wasilla, Alaska, plauderte sie bei der Begnadigung erfreut darüber, wie nett das doch so ein unpolitischer Ausflug sei.
Gleichzeitig offenbart die republikanische Waffenlobbyistin ihr Politikverständnis: nach vorne nett und Grinsebacke, im HIntergrund werden alltagsmäßig die Truthähne geschreddert, business as usual.
Hier das Problem, das aus der Kälte kam, live: